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Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Bermel

Die Feuerwehr in Bermel ist höchstwahrscheinlich aus einer Bürgerwehr des späten Mittelalters entstanden. Lediglich 2 Häuser fielen dem Flammeninferno, das 1745 bei einem Großbrand im Dorf wütete, nicht zum Opfer. Eines dieser Häuser ist das von Walter Arens, in der Ringstraße.

Die Schulchronik erwähnt, dass im Jahre 1860 an der Südwestseite des Schulhauses ein Spritzenhaus angebaut wurde. Deshalb gilt dieses Jahr als offizielles Gründungsdatum der Feuerwehr Bermel.

Auch in Bermel gab es zu dieser Zeit, wie in vielen anderen Orten, schwere Brände. Meist lag dies an der Bauart der Häuser und Gehöfte. Holz war Hauptbestandteil der Häuser, die oftmals dicht beieinander standen und mit Stroh gedeckt waren. Aber auch die Wasserversorgung, wie wir sie heute kennen, gab es zu der damaligen Zeit noch nicht. In Bermel wurde zwar bereits 1863 eine Wasserleitung vom Güttgeshof bis in die Mitte des Dorfes gelegt, sie soll aus steinernen Rohren bestanden haben, aber durch Wurzelwuchs wurde sie häufig unterbrochen. Erst in den Jahren 1884 und 1886 wurde sie durch Bleirohre erneuert. 1876 wurde ein neuer Brunnen in der Nähe der Schule gebrochen, wo sich heute der Spielplatz befindet. Der Brunnen hatte einen Durchmesser von 3m und eine Tiefe von 4m. In trockenen Sommern und auch im Winter litt Bermel jedoch trotzdem oft unter Wassermangel und die meisten Brunnen fielen trocken.
Im Jahr 1870 brach in Fensterseifen ein Feuer aus. Ein kleines Mädchen soll in der Nähe eines Holzschuppens ein kleines Feuer entfacht haben, das auf den Schuppen übergriff. In kurzer Zeit stand der ganze Hof Fensterseifen in Flammen und mit Ausnahme eines kleinen Hauses brannte alles nieder.

Im Sommer des Jahres 1897 brannte auf der gegenüberliegenden Seite von Niederelz ein Haus ab. Auch auf dem Heunen soll ein allein stehendes Hofhaus den Flammen zum Opfergefallen sein.

Die Bermeler Feuerwehr soll mit ihrer Spritze den Ort Eppenberg 1903 vor einer Brandkatastrophe bewahrt haben. Die Spritze wurde mittels Pferdegespann in größter Eile zum Einsatz gefahren. Nach dem großen Brand dort wurden für die Feuerwehr in Bermel neue Wassereimer und ein neuer Schlauch beschafft.
Im Sommer 1927 schlug der Blitz nach schweren Regenfällen und Gewittern in Fensterseifen in den Stall der Familie Arens ein, zersplitterte das Dach und erschütterte die Mauern so stark, dass sie einstürzten.

Ab dem Jahr 1928 wurde mit den Vorarbeiten zum Bau einer Wasserleitung begonnen und Wasseradern am Hochbermel entdeckt. Wegen Geldmangel ruhten die Arbeiten bis 1933. Am 20. November 1933 lief in den Häusern das erste Leitungswasser.

Im zweiten Weltkrieg erreichten die Schrecken des Krieges auch die Eifel. In Bermel entstanden durch Bombardierungen große Schäden. Bei einem Angriff in der Nacht vom 12. auf den 13.04.1943 wurden auf Bermel, durch britische Bomber, etwa 400 Brandbomben abgeworfen. Glücklicherweise wurden nur 3 Gebäude getroffen. Im Haus der Familie Daub durchschlug eine Bombe das Dach und blieb im Hausflur liegen. Eine weitere fiel in das Haus der Familie Laux, zwischen 2 Kinderbetten hindurch, und blieb in der Küche liegen. Beide Bomben waren Blindgänger und richteten keinen weiteren Schaden an. Die dritte Bombe fiel in die Scheune der Familie Nikolaus Breitbach, welche ein Raub der Flammen wurde. Auch das angrenzende Wohnhaus brannte vollständig aus. Zum Glück kamen keine Menschen zu Schaden.

Vom 8. auf den 9. Juli 1943 fielen 14 Kilogramm schwere Brandbomben auf Bermel, ohne Schaden anzurichten. Ein Blindgänger wurde vom zuständigen Polizisten im Beisein des Ortsbürgermeisters und des Lehrers zur Explosion gebracht. Die Bombe zerbarst unter einer gewaltigen Detonation nach dem sie ca. 30 Minuten gebrannt hatte.

Am 24.02.1945 fiel gegen 17.30 Uhr eine schwere Bombe mitten ins Dorf. Bei diesem schrecklichen Angriff wurden mehrere Gebäude beschädigt und 7 Menschen kamen zu Tode. Weiter Personen wurden schwer verletzt und konnten zum Teil erst nach über 2 Stunden aus den Trümmern gerettet werden.

In wie weit die Feuerwehr bei diesen schrecklichen Ereignissen eingesetzt wurde ist leider nicht bekannt. Die meisten Männer waren ja als Soldaten in den Kriegsdienst eingezogen worden.

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurden das Spritzenhaus in der Schule und die Ausrüstung von unterschiedlichen, nicht namentlich bekannten Personen, gewartet und gepflegt.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde, laut einem Schreiben vom Amtsbürgermeister des Amtes Mayen-Land als Ortspolizeibehörde, eine Pflichtfeuerwehr in Bermel gegründet. Gründungsdatum hierfür ist der 27.05.1946. Nach dem Krieg bestand die Ausrüstung aus einer handbetriebenen Alarmsirene und der alten Handdruckspritze.

Im Sommer 1949 sollen bereits acht C-Schläuche vorhanden gewesen sein. Zwei weitere kamen 1956 dazu. Aber aus dieser Zeit finden sich kaum Aufzeichnungen. Laut einer alten Auflistung sollen sich im Spritzenhaus unter der Schule damals folgende Ausrüstungsgegenstände befunden haben:

  • 1 Handdruckspritze
  • 1 Schlauchhaspelwagen
  • 1 Standrohr mit 2 C-Abgängen
  • 2 Strahlrohre
  • 1 Anstellleiter
  • 2 Einreißhacken
  • 8 Wassereimer aus Segeltuch
  • 1 Erdöllampe
  • 1 Steigergurt
  • 2 Steigseile
  • 1 Signalhorn
  • 10 Drillichuniformen
  • Dienstmützen
  • Koppel
  • 3 Schutzhelme
  • 1 Handbetriebene- Alarmsirene


Am 07.06.1949 geriet bei Straßenbauarbeiten, durch Funkenflug aus einer Dampfwalze, die Stroh gedeckte Scheune von Stephan Michels, an der Kirch in Brand. Durch ein gefülltes Wasserfass, das in der Nähe stand, konnte die Feuerspritze anfangs mit genügend Wasser versorgt werden. Die gesamte Dorfbevölkerung half bei den Löscharbeiten. Das Wasser wurde mit Eimern aus allen Brunnen und Tümpeln aus der Umgebung herbeigeschafft. Ein Übergreifen der Flammen auf Haus und Scheune von Annemie Arens konnte auch durch den Einsatz von Jauche als Löschmittel verhindert werden.

Durch Amtsbürgermeister Fischer des Amtes Mayen-Land wurde Peter Hellen am 05.04.1956 zum Wehrleiter der Gemeindefeuerwehr Bermel berufen. Der Gemeinderat Bermel, unter dem Ortsbürgermeister Matthias Wendel, stimmte zu. Die Ratsmietglieder waren: Franz Theisen, Johann Gilgenbach, Breitbach, Schnitzler, Josef Tünker und Nikolaus Daub. Franz Hellen folgte nach Peter Hellen als Wehrführer.

1959 wurde auf dem Grundstück der abgebrochenen alten Kirche ein neues Feuerwehrhaus errichtet. Der Feuerwehr stand allerdings nicht wie heute das ganze Gebäude zur Verfügung. Die Garage gehörte der Feuerwehr, in dem Nebenraum befand sich die Viehwaage der Gemeinde. Dieser Raum konnte erst später von der Feuerwehr genutzt werden, erst als Schulungsraum und heute als Umkleideraum.

Im Jahr 1963 übernahm Theo Anderegg die Führung der Wehr. Die Ausbildungen hatte er bereits beim Bundesluftschutzverband absolviert, dem er seit 1956 angehörte. Der FF Bermel war er im Jahr 1959 beigetreten. In seiner Amtszeit wurden viele Ausrüstungsgegenstände beschafft und somit der Grundstock für die jetzige Ausrüstung der Wehr gelegt. Dazu gehörte unter anderem die Beschaffung der ersten Motorspritze im Jahre 1968.

Im Jahr 1966 waren folgende 21 Männer in der Feuerwehr Bermel aktiv:

  • Anderegg, Theo
  • Arens, Walter
  • Arenz, Heinz Josef
  • Arenz, Peter
  • Arenz, Rheinhold
  • Breitbach, Franz Josef
  • Braun, Ferdinand
  • Daub, Edmund
  • Daub, Bernd
  • Daheim, Peter
  • Hellen, Gottfried
  • Hellen, Nikolaus
  • Hellen, Bernhard
  • Hellen, Josef
  • Hellen, Ewald
  • Theisen, Walter
  • Steffani, Hans-Werner
  • Wendel, Johann
  • Wendel, Willi
  • Wendel, Jakob
  • Wendel, Josef


Die Wasserversorgung lag in der damaligen Zeit noch in der Hand der Gemeinde Bermel. Bei Übungen der Wehr an den Hydranten brachen das Leitungsnetz und der alte Hochbehälter an der Werkstraße oft zusammen und die Bewohner beklagten sich nach den Übungen über verschmutztes Trinkwasser. Daher sollten die Übungen rechzeitig bekannt gegeben werden.

In den folgenden Jahren kam das Feuerwehrwesen fast zum erliegen.
Erst ab dem 22.01.1976, fanden wieder regelmäßige Ausbildungsveranstaltungen statt und es finden sich wieder Aufzeichnungen über Aktivitäten der Wehr. Bei einer Versammlung an diesem Tag wählten die anwesenden Kameraden:

  • Herrn Theo Anderegg zum Wehrführer
  • Herrn Johann Wendel zum stellv. Wehrführer
  • Herrn Ernst Meures zum Schriftführer
  • Herrn Peter Daheim zum Kassierer

Der damalige Ortsbürgermeister Conrad bedankte sich bei den 18 Kameraden für ihre Bereitschaft und hoffte auf eine gute Zusammenarbeit. Die Ernennung durch den Amtsbürgermeister Milles erfolgte am 30.01.1976. Der Amtsbürgermeister Milles überreichte der Wehr 50 DM als Startgeld für den Kameradschaftsabend der neuen Wehr.

Seit 1976 veranstaltet die Feuerwehr auch die Kirmes in Bermel.
An einem Samstag im Januar 1981 brannte auf dem Heunenhof die Scheune von Willi Müller, ausgerechnet kurz vor Beginn des Familienabends der Feuerwehr. Die Löschausrüstung wurde mittels PKW und landwirtschaftlichen Anhänger transportiert. Da sich auf dem Heunenhof kein Wasserleitungsnetz befand musste das Löschwasser aus Brunnen und dem Bach herbeigeschafft werden. Unterstützung erhielten die Bermeler von den Wehren aus Monreal und Virneburg.

Ebenfalls in dieses Jahr fällt die Beschaffung eines gebrauchten Tragkraftspritzenfahrzeugs Ford Taunus Transit, Baujahr 1965 durch Wehrführer Anderegg. Bis dahin wurde die Ausrüstung auf einem kleinen landwirtschaftlichen Anhänger transportiert.

Hier eine Zusammenfassung der Jahreshauptversammlung der FF Bermel vom 18.12.1983:

Die Versammlung fand in der alten Schule in Bermel statt. Der Wehrführer Theo Anderegg beklagte bei der Begrüßung das zeitgleich mit der Versammlung die Brennholzausgabe vom Bürgermeister ausgeführt würde und so mancher Kamerad nicht an der Versammlung teilnehmen könnte. Der Wehrleiter der VG Mayen-Land Herr May war bei der Versammlung auch anwesend. Der Wehrführer berichtet über mehrere Einsätze und einem Übungseinsatz mit der Stützpunktfeuerwehr Kottenheim und der Wehr aus Monreal in Bermel. Bei der Übung wurde festgestellt dass die FF Bermel nicht über genügend Schlauchmaterial verfüge.

Es wurden fehlende Ausrüstungsgegenstände bei der VG Mayen-Land beantragt und im Sommer 13 neue Ausgehuniformen gekauft.
Der Kassierer Peter Daheim brachte den Kassenbericht vor und die Kassenprüfer Bernd Daub und Ewald Hellen beantragten die Entlastung des Vorstandes. Die Entlastung erfolgte durch die Versammlung.

Danach kam es zu heftigen Auseinandersetzungen und lebhaften Diskussionen unter den Mitgliedern des Vorstandes und der Versammlung über die Zusammensetzung des Vorstandes. Der Kassierer Peter Daheim übernahm die Versammlungsleitung und lies über die Wiederwahl des Schriftführers Wolfgang Conrad abstimmen. Er wurde mit großer Mehrheit bestätigt. Danach wurde der Kassierer Peter Daheim im Amt bestätigt.

Wehrführer Anderegg beabsichtigte eine Frauengruppe in die Gerätebenutzung der Feuerwehr einzuführen. Die Versammlung stimmte zu.
Zum 01.02.1984 trat Herr Theo Anderegg als Wehrführer zurück.
Bei der außerordentlichen Versammlung der FF Bermel am 29.02.1984 im Gasthaus Wendel wurde Dieter Krutwig von den anwesenden Mitgliedern zum neuen Wehrführer vorgeschlagen.

Die Entlassung von Wehrführer Theo Anderegg und die Ernennung des neuen Wehrführers Dieter Krutwig erfolgte am 18.07.1984 durch Bürgermeister Milles. Bei der Sitzung im Gasthaus Wendel waren Bürgermeister Milles, der bisherige Wehrführer Anderegg, der neue Wehrführer Krutwig, Ortsbürgermeister Arenz, Amtsrat Hackenbruch und der Vorstand der FF Bermel anwesend.

Der Vorsitzende Johann Wendel begrüßte alle Sitzungsteilnehmer. Bürgermeister Milles dankte dem bisherigen Wehrführer Theo Anderegg für die geleistete Arbeit und überreichte die Entlassungsurkunde. Im Anschluss übergab er dem neuen Wehrführer Dieter Krutwig die Ernennungsurkunde und wünschte ihm erfolgreiche Arbeit. Auch der Ortsbürgermeister Arenz bedankte sich bei Theo Anderegg und beglückwünschte den neuen Wehrführer.

Von den Mitgliedern der FF Bermel wurde an den Bürgermeister Milles die Bitte geäußert, dass die persönliche Schutzsausrüstung unbedingt vervollständigt werden müsse. Vorhanden seien lediglich:

  • 9 Schutzhelme
  • 12 Paar Handschuhe
  • 3 Jacken
  • 2 Westen (wetterfest) in roter Farbe
  • 2 Rauchmasken


Die im Bedarfsplan aufgeführten Gegenstände müssten beschafft werden. Ungedingt notwendig seien weitere Jacken, 2 weitere Rauchmasken und Gurte, da die FF Bermel über keine zulässigen Gurte verfüge. Des Weiteren würden für Waldbrände entsprechende Batschen benötigt.

Bürgermeister Milles begrüßte 1984 neu in der Feuerwehr die einzige Feuerwehrfrau im Bereich der VG Mayen-Land und dem Kreis Mayen-Koblenz, Ursel Westphalen.

Der Ortsbürgermeister Arenz teilte mit das die FF Bermel im kommenden Jahr 125 Jahre bestehen würde. Er bat um die Austragung des Verbandsgemeinde Feuerwehrtages. Von den Vorstandsmitgliedern wurde der Wunsch geäußert, genau Nachzuprüfen, ob das Gründungsdatum richtig sei.

1985 richtete die Wehr einen Feuerwehrtag aus und in diesem Rahmen ihr 125jähriges Bestehen gefeiert. Bei einer Übung, mit der damaligen Stützpunktfeuerwehr Ettringen und der Wehr aus Monreal zeigte die Wehr den zahlreichen Besuchern ihr Können. Auch das DRK war in diese Übung integriert. Im Eifer des Gefechts kam es dazu, dass von einem Kameraden vor den Augen des Wehrleiters May und dem Kreisfeuerwehrinspekteur ein 4tes Rohr zum Brandherd ausgerollt wurde. Wehrleiter und Kreisfeuerwehrinspekteur waren darüber sehr erstaunt. Der Wehrführer rettete die Situation, in dem er erklärte, dass dies zur Sicherheit immer geschehen würde, da die Schläuche schon alt und sehr porös seien.

Der stellv. Wehrführer Johann Wendel trat im Jahr 1986 zurück. Von der Versammlung wurde Herr Karl Bollinger als sein Nachfolger vorgeschlagen und von dem Bürgermeister der VG Mayen-Land Herrn Milles ernannt.

Im Jahre 1989 erhielt die Wehr eine komplett neue Ausrüstung, in einem Tragkraftspritzenanhänger. Nun war die Wehr mit einem Tragkraftspritzenanhänger und einem Tragkraftspritzenfahrzeug ausgerüstet.
Karl Bollinger trat Ende 1989 als stellv. Wehrführer zurück. Die Kameraden schlugen auf einer Versammlung am 29.12.1989 einstimmig Herrn Dr. Hubert Behrendt als neuen stellv. Wehrführer vor. Bei der Versammlung waren fast alle 15 aktiven Wehrleute anwesend:

  • Wilfried Hellen
  • Ewald Hellen
  • Andreas Conrad
  • Ingo Ferber
  • Dr. Hubert Behrendt 
  • Dieter Krutwig
  • Johann Wendel
  • Wolfgang Conrad
  • Karl Bollinger
  • Michael Gundert
  • Frank Krutwig
  • Ursel Westphalen
  • Thorsten Conrad

Entschuldigt fehlten: Helmut Schneider und Karl-Heinz Schmidt

Am 16. Juni 1990 brannte ein schwedisches Holzrückefahrzeug neben der Kreisstraße 5 aus. Der Kalenbach wurde aufgestaut, um eine Löschwasserentnahme zu ermöglichen.

Den ersten Tag der offenen Tür veranstaltete die Wehr am 30.07.1990 am Gerätehaus.

Auf der Jahreshauptversammlung am 26.04.1991 wurden folgende Personen in den nun vergrößerten Vorstand gewählt.

Kassierer Michael Gundert
stellv. Kassierer Ingo Ferber
Schriftführer Ursel Westphalen
stellv. Schriftführer Wolfgang Conrad

 

Im selben Jahr wurde auch mit der Verbesserung der Ausbildung für die Wehrleute begonnen. Folgende Kameraden besuchten den Grundausbildungslehrgang auch Truppmannlehrgang genannt:

  • Hubert Behrendt
  • Rolf Bollinger
  • Andreas Conrad
  • Thorsten Conrad
  • Ingo Ferber
  • Dirk Hellen

Im Februar 1992 trat Dieter Krutwig als Wehrführer zurück. In seiner Amtszeit erhielten alle Aktiven eine persönliche Feuerwehrschutzausrüstung und die alten schwarzen Jacken und Helme wurden ausgesondert. Unter seiner Führung wurde das Dachgeschoss im Gerätehaus zu einem Schulungsraum ausgebaut. Nachdem die Wehr eine neue Ausrüstung auf einem Tragkraftspritzenanhänger erhalten hatte und der bisherige Schulungsraum im Erdgeschoss als Umkleideraum benötigt wurde, war in der Garage schlicht kein Platz mehr für die Spinde der Wehrleute. Das Gerätehaus wurde an die Wasser- und Abwasserversorgung angeschlossen und sanitäre Anlagen im Gerätehaus eingebaut. Dies alles finanzierte die Wehr aus eigenen Mitteln. Sein besonderes Engagement galt auch der Erhaltung des alten Tragkraftspritzenfahrzeuges Ford Taunus Transit aus dem Jahr 1965.

Am 24.02.1992 wurden Dr. Hubert Behrendt von der Versammlung zum Wehrführer und Frank Krutwig zu seinem Stellvertreter vorgeschlagen. Die Ernennung erfolgte am 28.04.1992 durch den Bürgermeister Ackermann.



 

Am 12. Januar 1993 hatte die Wehr einen ganztätigen Hochwassereinsatz. Bei der Hanglage von Bermel ist das vielleicht schwer vorstellbar, aber durch schwere Regenfälle bei erst oberflächlich aufgetautem Boden konnte das Wasser nicht versickern und zahlreiche Keller liefen voll. Auch der Elzbach führte starkes Hochwasser, sodass an der Bermeler Mühle deswegen das unterste Geschoss vollständig unter Wasser stand und an der Ditscheider Mühle Lämmer gerettet werden mussten, weil der Stall vom Wasser eingeschlossen war.

Im Jahr 1993 wurde in Bermel die Frühjahrsdelegiertentagung des Kreisfeuerwehrverbandes Mayen-Koblenz abgehalten. Sie fand am 23.04. im Gemeindehaus statt.

1994 wurde das alte Fahrzeug durch ein gebrauchtes Ersatzfahrzeug TSF Ford Transit Bj. 1971 ersetzt. Mit dem Fahrzeug wurde die Wehr im gleichen Jahr zu einem Kaminbrand, einem Fahrzeugbrand und 2 Hilfeleistungen gerufen.
1994 wurde Herr Peter Daheim mit dem golden Feuerwehrehrenzeichen ausgezeichnet. Er war 35 Jahre im Dienst der Feuerwehr Bermel tätig. Lange Jahre auch als Kassierer der Wehr.

Am Samstag, den 05.08.1995 versammelte sich der Großteil der Wehr gerade, um auf einen Polterabend zu gehen, als die Sirene heulte. Auf dem Heunen standen etwa 2 Hektar Feld und Hecken in Flammen. Die Feuerwehren aus Nachtsheim, Kottenheim und Ettringen unterstützten die Feuerwehr Bermel bei dem Einsatz. Sie brachten mit ihren Tanklöschfahrzeugen das nötige Löschwasser zur Einsatzstelle.

Am Samstag, den 05.08.1995 versammelte sich der Großteil der Wehr gerade, um auf einen Polterabend zu gehen, als die Sirene heulte. Auf dem Heunen standen etwa 2 Hektar Feld und Hecken in Flammen. Die Feuerwehren aus Nachtsheim, Kottenheim und Ettringen unterstützten die Feuerwehr Bermel bei dem Einsatz. Sie brachten mit ihren Tanklöschfahrzeugen das nötige Löschwasser zur Einsatzstelle.

Im Dezember 1995 wurde in Bermel eine Jugendfeuerwehr gegründet. 17 Jugendliche waren bei der Gründungsversammlung am 02.Dezember anwesend. Ebenfalls anwesend waren viele Mitglieder der Feuerwehr Bermel. Des weitern waren der Bürgermeister Herr Ackermann, Ortsbürgermeister Schug und der Kreisjugendfeuerwehrwart Schlaf anwesend. Sie wünschten der 29. Jugendfeuerwehr im Kreis Mayen-Koblenz viel Erfolg und Spaß bei der Jugendarbeit. Als Jugendwart wurde Kai Hellen und als sein Stellvertreter André Daub gewählt. An diesem Tag wurde Ewald Hellen auch für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr Bermel das silbernen Feuerwehrehrenzeichen verliehen. Die Jugendfeuerwehr beteiligte sich von Anfange an intensiv an der örtlichen Feuerwehrarbeit. Sie nimmt aber auch aktiv an den Spielen ohne Grenzen der andern Jugendfeuerwehren im Kreis teil, und besucht regelmäßig die Kreisjugendfeuerwehrzeltlager. Hier die Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr:

  • Behrendt, Andreas
  • Behrendt, Daniela
  • Behrendt, Tobias
  • Breitbach, André
  • Ehrkamp, Dennis
  • Gerhards, Johannes
  • Hellen, Daniel (noch heute aktiv in der FF Bermel)
  • Hellen, Nadine
  • Marzi, Michel
  • Sauerborn, Christoph
  • Schug, Tina
  • Stenz, Sven
  • Theisen, Georg
  • Thesien, Patrick
  • Theisen, Sebastian (noch heute aktiv in der FF Bermel)
  • Völkel, Christian
  • Ziemann, Benjamin (noch heute aktiv in der FF Bermel)


Als Jungendwart folgte 1997 Dirk Hellen und als stellv. Jugendwart Daniel Hellen. Die Jugendfeuerwehr nahm 1997 auch am Kreiszeltlager in Rhens teil. Des Weiteren fand noch ein Zeltlager am Heunenhof statt.
Im Jahr 1998 wurde Daniel Hellen zum Jugendwart und Sebastian Theisen sein Stellvertreter. Auch 1998 fand im Sommer wieder ein Zeltlager am Heunenhof statt.

Im Jahr 1999 nahm die Jugendfeuerwehr am Kreiszeltlager teil. Es war in diesem Jahr auf der Loreley.
Im Sommer 1999 gab die Feuerwehr Bermel ihren Tragkraftspritzenanhänger an die Feuerwehr Langscheid ab. Für den Tragkraftspritzenanhänger war im Gerätehaus einfach kein Platz mehr. Und aus einsatztaktischer Sicht war er neben dem Tragkraftspritzenfahrzeug auch nicht erforderlich.

Am 26. November 1999 hatte die Feuerwehr Bermel einen ihrer größten Einsätze ihrer bisherigen Geschichte. Am Freitagnachmittag um 15.50 Uhr heulte die Sirene im Dorf und die Wehr wurde zu einem Wohnhausbrand alarmiert. Ausgerechnet das Haus des Wehrführers stand in Flammen. Durch den raschen Einsatz der Wehren konnte das Übergreifen des Feuers auf die angebaute Scheune und ein anderes Wohnhaus verhindert werden. Für das Wohnhaus konnte aber leider nicht mehr viel getan werden. Das Dachgeschoss sowie das Obergeschoss brannten vollständig aus. Wegen Schwierigkeiten mit der Löschwasserversorgung war es erforderlich eine 400 Meter Förderleitung steil ins Tal hinab zum Elzbach zu verlegen. Im Einsatz waren unsere Stützpunktfeuerwehr aus Nachtsheim und die Wehren aus Monreal, Boos, Virneburg und Mayen.

Mit dem silbernen Ehrenzeichen wurde Dieter Krutwig, im Jahr 2000 für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr, geehrt.

Die Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehren der VG Vordereifel wurde 2000 in Bermel ausgerichtet. Es wurde von einem Brand in der Kirche ausgegangen.
Die Jugendfeuerwehr richtete wieder ein Zeltlager am Heunenhof aus und besuchte einige Feste anderer Jugendfeuerwehren.

Zum 31.12.2000 trat Frank Krutwig als stellv. Wehrführer zurück. Daniel Hellen wurde von der Wehr am 11.12.2000 auf einer Versammlung als sein Nachfolger vorgeschlagen Bei der Versammlung waren 17 aktive Wehrleute, sowie der 1. Beigeordnete der VG  Vordereifel Herr Joachim Becker und der Wehrleiter Hermann-Josef Schmitt anwesend. Daniel Hellen wurde zum 01.01.2001 vom Bürgermeister Saftig ernannt.

Am Heiligen Abend 2000 erwartete uns eine besondere Bescherung zum Weihnachtsfest. Eine 600 m lange Ölspur.

Nach der Wahl von Daniel Hellen zum stellv. Wehrführer legte er das Amt des Jugendwartes nieder. An seine Stelle trat 2001 Sebastian Theisen. Sein Stellvertreter wurde Benjamin Ziemann. Die Jugendfeuerwehr nahm wieder am Kreiszeltlager in Plaidt teil und besuchte, wie schon in den vergangenen Jahren, einige Jubiläen anderer Jugendfeuerwehren, die meist mit einem Spiel ohne Grenzen gefeiert werden. Die 12 aktiven Jugendfeuerwehrmitglieder besichtigten die Flughafenfeuerwehr am Flugplatz Mendig und nahmen an der Gemeinschaftsübung in Monreal teil.

Nach vielen Jahren gab es im Jahre 2001 wieder einen Tag der offenen Tür. Bei einer Schauübung zeigte die Jugendfeuerwehr ihr Können.

Im November 2001 fingen wir mit der Renovierung unseres Feuerwehrgerätehauses an.In Eigenleistung deckten wir das Dach neu und verkleideten die Wetterseite mit Lärchenholz.

Der Umkleideraum wurde neu verputzt und der Boden gefliest.

Die ersten Renovierungsarbeiten beendeten wir Anfang 2003. Aber es standen noch Weiter an.
Wolfgang Conrad wurde am 24.01.2002 für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr mit dem silbernen Ehrenzeichen ausgezeichnet.

Zu Beginn des Jahres 2002 schaffte die Feuerwehr, aus der Kameradschaftskasse und mit einem Zuschuss der Ortsgemeinde, 10 Nomex-Jacken und die ersten 2 2m-Funkgeräte an. In den kommenden Jahren wurden weitere 2 Funkgeräte und 7 Jacken gekauft.

In diesem Jahr nahm die Jugendfeuerwehr an der Gemeinschaftsübung der Verbandsgemeinde in Kirchwald teil, sie besuchte die Berufsfeuerwehr in Koblenz und zeltete 2 Tage an der Grillhütte auf dem Klein Bermel. Highlight in diesem Jahr war die Großübung des Kreises in Urmitz. Die Jugendfeuerwehren stellten verletzte Personen, bei einem Zusammenstoss von Bus und Zug, dar.

Ende 2002 trat Dr. Hubert Behrendt als Wehrführer zurück. Am 15.12.2002 fand eine Versammlung statt, an der zu seinem Nachfolger Daniel Hellen vorgeschlagen wurde. Da Daniel Hellen noch das Amt des stellv. Wehrführer inne hatte, musste auch dieser Posten neu besetzt werden. Hierfür wurde Sebastian Theisen vorgeschlagen. Die Ernennung erfolgte zum 01.01.2003.  Der scheidende Wehrführer Dr. Hubert Behrendt sagte, dass nach 10 Jahren als Wehrführer nun ein  guter Zeitpunkt gekommen sei, die Leitung der Wehr in jüngere Hände abzugeben.

Offiziell verabschiedet wurde Dr. Hubert Lamberti auf der Jahreshauptversammlung am 14.02.2003. In seine Amtszeit fiel der Aufbau der Jugendfeuerwehr und somit die Nachwuchssicherung,  die Aus- und Weiterbildung der Wehrleute im Rahmen der Kreisausbildung, der Beginn der Renovierungsarbeiten des Gerätehauses und die Verbesserung der vorhandenen Ausrüstung.

Am 2. Januar 2003 hatten wir einen mehrstündigen Hochwassereinsatz. Nach starken Regenfällen mussten wir den Keller der Kirche auspumpen und die L 96 bei Niederelz sperren, nach dem der sonst harmlose Elzbach über die Ufer getreten war und die Fahrbahn überflutete. An der Bermler Mühle überschwemmte die Elz zwei Garagen die geräumt werden mussten. Am Steinbruch leiteten wir Oberflächen Wasser um, das in einen Keller zu laufen drohte.

Im März 2003 erhielten wir ein neues gebrauchtes TSF Ford Transit Bj. 1983. Von unserem alten TSF, in das wir sehr viel Arbeit gesteckt hatten, mussten wir uns leider wegen gravierender technischer Mängel trennen. Es hatte auch schon 32 Jahre im Einsatz gedient. Unser neues Fahrzeug ist erstmals mit einem Funkgerät ausgestattet. Mit den von der Wehr selbst beschafften 2m Funkgeräten können wir uns nun auch an der Einsatzstelle mit  anderen Wehren über Funk verständigen, was in der heutigen Zeit unbedingt erforderlich ist. 

Ein Flächenbrand auf dem Heunenhof am 24.03.2003 sollte der erste Einsatz für unser neues TSF sein. Unterstützung erhieltewir dabei von den Wehren Nachtsheim und Kottenheim.

Am 29.05.2003 wurde unser langjähriger Wehrführer Dieter Krutwig in die Alterswehr verabschiedet.

Seit dem Jahr 2003 sammelt die Jugendfeuerwehr zu Beginn des Jahres die alten Weihnachtsbäume ein. Mit den dafür erhaltenen Spenden wurde ein Teil des Gemeinschaftszeltes finanziert. Ende September 2003 konnte dieses dann endlich in Empfang genommen werden. Hierfür fuhr die Jugendfeuerwehr, gemeinsam mit anderen Jugendfeuerwehren, nach Mendig, wo die Zelte eingesegnet wurden.
Der aktiven Feuerwehr gehörten 2003  20 Wehrleute an.
Im Jahr 2004 wurde Christoph Sauerborn zum neuen stellvertretenden Jugendwart gewählt. Die Jugendfeuerwehr zählte nun 13 aktive Jungen und Mädchen.

Nach den Renovierungsarbeiten der letzten Jahre, richteten wir vom 24.07.- 25.07.2004 wieder einen Tag der offenen Tür aus. Auftakt war eine Gemeinschaftsübung mit den Wehren aus Nachtsheim, Monreal, Ditscheid und Boos.

Am zweiten Tag zeigte die Jugendfeuerwehr bei einer Übung ihr Können.

Ein 3-tägiges Zeltlager in Boos stärkte den Zusammenhalt der Jugendfeuerwehr, die im selben Jahr auch bei der Abnahme der Jugendflamme, Stufe 1, erfolgreich war.

2005 feierte die Jugendfeuerwehr ihr 10jähriges Bestehen, mit einem Spiel ohne Grenzen, in Bermel. Bei bestem Wetter besuchten uns rund 200 befreundete Jugendfeuerwehrmitglieder,  die auf 2 Wanderrouten rund um Bermel, viele Spiele absolvieren mussten.

Ein neues Tor und neue Fenster komplettierten vorerst 2005 die Renovierung am Gerätehaus. Die Arbeiten wurden  weitestgehend in Eigenleistung von den Kameraden übernommen.

Die Zusammenarbeit der Wehren wurde durch Gemeinschaftsübungen mit Ditscheid und Monreal weiter verbessert.

Nach einem starken Unwetter am 29.07.2005 war die Hilfe der Feuerwehr von Nöten. Straßen mussten von Erdreich gereinigt werden und im Neubaugebiet waren einige Keller überschwemmt.

Der Jugendfeuerwehr gehörten 12 Jungen und Mädchen an.In der Wehr verrichten im Jahr 2005 20 aktive Mitglieder ihren Dienst.

Die Renovierung unseres Gerätehauses wurde 2006 mit der Erneuerung der Stromversorgung und Sanierungsarbeiten am Fachwerkgiebel endlich abgeschlossen. Dachten wir zumindest.

Den Alltag einer Berufsfeuerwehr lernte die Jugendfeuerwehr im Frühsommer 2006 bei einem Berufsjugendfeuerwehrtag kennen. Zu ihrem 24stündigen Dienst zogen sie in den Keller des Gemeindehauses ein und erlebten unterschiedlichste Einsätze. Die Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde fand unter der Leitung unsere Jugendfeuerwehr an der Kläranlage Mimbachtal statt.

Am 29.05.2003 wurde unser langjähriger Wehrführer Dieter Krutwig in die Alterswehr verabschiedet.

Seit dem Jahr 2003 sammelt die Jugendfeuerwehr zu Beginn des Jahres die alten Weihnachtsbäume ein. Mit den dafür erhaltenen Spenden wurde ein Teil des Gemeinschaftszeltes finanziert. Ende September 2003 konnte dieses dann endlich in Empfang genommen werden. Hierfür fuhr die Jugendfeuerwehr, gemeinsam mit anderen Jugendfeuerwehren, nach Mendig, wo die Zelte eingesegnet wurden.
Der aktiven Feuerwehr gehörten 2003  20 Wehrleute an.
Im Jahr 2004 wurde Christoph Sauerborn zum neuen stellvertretenden Jugendwart gewählt. Die Jugendfeuerwehr zählte nun 13 aktive Jungen und Mädchen.

Nach den Renovierungsarbeiten der letzten Jahre, richteten wir vom 24.07.- 25.07.2004 wieder einen Tag der offenen Tür aus. Auftakt war eine Gemeinschaftsübung mit den Wehren aus Nachtsheim, Monreal, Ditscheid und Boos.

Am zweiten Tag zeigte die Jugendfeuerwehr bei einer Übung ihr Können.

Ein 3-tägiges Zeltlager in Boos stärkte den Zusammenhalt der Jugendfeuerwehr, die im selben Jahr auch bei der Abnahme der Jugendflamme, Stufe 1, erfolgreich war.

2005 feierte die Jugendfeuerwehr ihr 10jähriges Bestehen, mit einem Spiel ohne Grenzen, in Bermel. Bei bestem Wetter besuchten uns rund 200 befreundete Jugendfeuerwehrmitglieder,  die auf 2 Wanderrouten rund um Bermel, viele Spiele absolvieren mussten.

Ein neues Tor und neue Fenster komplettierten vorerst 2005 die Renovierung am Gerätehaus. Die Arbeiten wurden  weitestgehend in Eigenleistung von den Kameraden übernommen.

Die Zusammenarbeit der Wehren wurde durch Gemeinschaftsübungen mit Ditscheid und Monreal weiter verbessert.

Nach einem starken Unwetter am 29.07.2005 war die Hilfe der Feuerwehr von Nöten. Straßen mussten von Erdreich gereinigt werden und im Neubaugebiet waren einige Keller überschwemmt.

Der Jugendfeuerwehr gehörten 12 Jungen und Mädchen an.In der Wehr verrichten im Jahr 2005 20 aktive Mitglieder ihren Dienst.

Die Renovierung unseres Gerätehauses wurde 2006 mit der Erneuerung der Stromversorgung und Sanierungsarbeiten am Fachwerkgiebel endlich abgeschlossen. Dachten wir zumindest.

Den Alltag einer Berufsfeuerwehr lernte die Jugendfeuerwehr im Frühsommer 2006 bei einem Berufsjugendfeuerwehrtag kennen. Zu ihrem 24stündigen Dienst zogen sie in den Keller des Gemeindehauses ein und erlebten unterschiedlichste Einsätze. Die Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde fand unter der Leitung unsere Jugendfeuerwehr an der Kläranlage Mimbachtal statt.

Ende 2006 verrichten 19 Mitglieder in der Wehr ihren Dienst. In der Jugendfeuerwehr waren 16 Jungen und Mädchen.

Das Jahr 2007 begann mit dem Orkantief Kyrill. Wegen umgestürzter Bäume hatten wir zwei Einsätze auf der L 96. Des Weiteren wurde die Wehr noch zu 2 Brandeinsätzen und zu 3 Hilfeleistungen gerufen.             

Im Frühjahr wurde wieder ein Berufsjugendfeuerwehrtag veranstaltet und im Sommer nahmen 9 Personen am Kreiszeltlager in Mendig teil.

Mit den Kameraden aus Nachtsheim probten wir am 05.10.07 an den Buchenhöfen den Ernstfall. Die Übung nahm einen guten Verlauf. Ende 2007 zählte die Wehr 21 Mitglieder.

In der Jugendfeuerwehr sind 9 Jungen und Mädchen aus Bermel sowie 1 Junge aus Nachtsheim und 2 Jungen aus Reudelsterz. Jugendwart ist seit 2008 Stefan Gerhards und sein Stellvertreter ist Sebastian Theisen. 

Das Jahr 2008 begann im Januar mit einem Kaminbrand.

Diesem schlossen sich ein Einsatz mit umgestürzten Bäumen, ein weiterer Kaminbrand, ein Verkehrsunfall auf der L 96, eine abgestürzte Person, ein weiterer umgestürzter Baum, ein Fehlalarm und ein Fahrzeugbrand mit einer verletzten Person an.

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Jugendfeuerwehr wieder einen Berufsfeuerwehrtag und wurde, wie schon in den vergangenen Jahren mit Fahrzeugen der Feuerwehr Nachtsheim unterstützt.

Vom 26.-27.07.2008 feierten wir wieder einen Tag der offenen Tür an unserem Gerätehaus. Zum Auftakt am Samstag gab es ein sehr starkes Gewitter und zum Abschluss am Sonntagabend noch ein Unwetter. Aber trotz des Wetters fanden viele Gäste den Weg zum Gerätehaus und sahen sich sonntags die Übung  der Gruppe Leistungsabzeichen Silber aus Bermel-Nachtsheim-Ditscheid an. Die Abnahme erfolgte erneut in Andernach. In diesem Jahr nahmen daran Teil: Sebastian Theisen, Carolin Theisen, Martin Sauerborn und Lars Hellen.

Um die Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren weiter zu verbessern fand am 01.08.2008 eine Übung der Feuerwehren aus Anschau, Bermel, Ditscheid und Nachtsheim statt. Als Objekt wurde ein Wohnhaus mit KFZ-Prüfhalle in Ditscheid gewählt.

Ende 2008 taten in der Feuerwehr Bermel 22 Wehrleute ihren Dienst. In der Jugendfeuerwehr waren 7 Kinder und Jugendliche.

Das Jahr 2009 begann Anfang Januar mit einer Ölspur in der Ortslage. Ende Juli folgte dann noch ein umgestürzter Baum auf der K 5. Die Gemeinschaftsübung der Wehren aus Anschau, Bermel, Ditscheid und Nachtsheim fand 2009 in Bermel statt. Am 14.08.2009 wurden die Feuerwehren zu einem Brand in der Jugendfreizeitstätte im Keller des Gemeindehauses in Bermel alarmiert. Die Zusammenarbeit funktionierte sehr gut. 

Im Herbst 2009 wurde im Gerätehaus die komplette Wasserversorgung erneuert und auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. Im Rahmen dieser Umbauarbeiten wurde auch das WC im Obergeschoss vollständig umgebaut und erneuert.

Das 150 jährige Jubiläum feierte die Wehr anlässlich der Kirmes 2010. Mit einem Festgottesdienst begann man das große Fest. In der Kirche fand dann eine Kranzniederlegung am Kriegerehrenmal durch den Verbandsbürgermeister Gerd Heilmann, Wehrleiter Hermann-Josef Schmitt, Wehrführer Daniel Hellen und seinem stellv. Sebastian Theisen statt. Beim großen Festkommers im Gemeindehaus wurde von Vertretern aus Politik und Feuerwehr auf das besondere Jubiläum eingegangen und sie wünschten der Wehr auch alles Gute für die Zukunft. An den anderen Tagen wurde ein historischer Löscheinsatz gezeigt und bei einem bunten Programm ein tolles Fest gefeiert.

Im Jahr 2010 leisten 21 Männer und 1 Frau in der Feuerwehr Bermel aktiv ihren Dienst.  In der Jugendfeuerwehr sind 7 Kinder und Jugendliche. Jugendwart waren Stefan Gerhards  und sein Stellvertreter Sebastian Theisen.

Am 12.12.2010 bekamen wir ein neues TSF von der Verbandsgemeinde übergeben. Das Fahrzeug ist Baujahr 2004 und stand in Langenfeld.

Daniel Hellen

Freiwillige Feuerwehr
Hochstr. 2 A , 56729 Bermel, Deutschland
02657 / 704
0175 / 1676906